Am 25. Januar begrüßte ASB-Geschäftsführer Christian Reuter Vertreter und Vertreterinnen des ASBÖ zu einem Arbeitstreffen in der Bundesgeschäftsstelle. Ziel des Treffens war es, die bereits bestehenden Kooperationen auszubauen und weitere mögliche Kooperationsfelder zu identifizieren.
In Arbeitsgruppen zu den Bereichen Soziale Dienste / Hausnotruf, Auslandshilfe und SAMARITAN INTERNATIONAL wurde gemeinsam mit den verantwortlichen Abteilungsleitern und Referenten des ASB-Bundesverbandes neue Kooperationsmöglichkeiten erarbeitet.
In einem gemeinsamen Gesprächskreis zum Thema Humanitäre Hilfe und Wiederaufbau kamen die Vertreter des ASBÖ, Wolfgang Krenn, Geschäftsführer der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Service GmbH und Leiter Katastrophenhilfsdienst, und Andreas Balog, Leiter Recht und Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH, mit ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter, Harald Schottner, Leiter Abteilung Hilfsorganisation sowie Edith Wallmeier, Leiterin der Referates Auslandshilfe, und Carsten Stork, stv. Leiter der Referates Auslandshilfe, zusammen.
Angestrebt wird eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Verbände im Bereich der internationalen Katastrophenhilfe. Sowohl der ASBÖ als auch der ASB Deutschland, verfügen über sogenannte Schnelleinsatzteams (First Assistance Samaritan Teams - FAST), die schon jetzt erfolgreich weltweit schnelle Hilfe in Katastrophenfällen leisten. Es wurde vereinbart, künftig gemeinsame Übungen durchzuführen und die Einsätze der Schnelleinsatzteams zu koordinieren.
Über Aufgaben und Dienstleistungen im Bereich Soziale Dienste führten Christine Ecker, Leiterin Stabstelle Gesundheits- und Soziale Dienste ASBÖ Bundesverband; Gabriele Osing, Leiterin Abteilung Wohlfahrtsverband und Soziale Dienste, sowie Thomas Dieckhoff, Referent Voll- und teilstationäre Einrichtungen, Fachgespräche auf hohem Niveau und besuchten die ASB-Tagespflegeeinrichtung Meckenheim.
Im Bereich Hausnotruf tauschten sich Wolfgang Dihanits, Geschäftsführer Samariterbund Burgenland sowie Leiter Sonderprojekte, und Patrick Nieswand, Referent für Ambulante Dienste ASB-Bundesverband, über die Aufgabenbereiche und Dienstleistungsangebote der beiden Samariterbund-Organisationen aus.
Im Rahmen eines gemeinsamen Besuchs beim ASB Köln informierten der Geschäftsführer Peter Stegmaier und der technische Leiter Lutz Pinke über die Organisation der Hausnotrufzentrale.
Um eine stärkere Zusammenarbeit voranzutreiben wurde u.a die Teilnahme an Arbeitskreisen angeboten. In Zukunft werden Vertreter des ASBÖ an den zweimal jährlich tagenden Arbeitskreis Hausnotruf des deutschen Verbandes teilnehmen. Seit 2008 besteht hier auch bereits eine Kooperation mit den Kollegen der ASBÖ-Gruppe Linz.
In einem gemeinsamen Gespräch mit Michael Schnatz, Projektkoordinator Mittel- und Osteuropa der ASB-Auslandhilfe, wurde zudem die Planung eines multilateralen Grundtvig-Projektes im Bereich der Altenhilfe vorangebracht.
Die genannten Kooperationsbereiche bilden auch für SAMARITAN INTERNATIONAL wichtige Querschnittsthemen. Sowohl der ASB Deutschland als auch der ASBÖ waren sich einig, auch die Zusammenarbeit der anderen SAM.I.-Mitglieder auf Projektebene zu fördern und die politischen Interessen des Netzwerkes auf Europaebene in Zukunft verstärkt einzubringen. Dementsprechend wurde ebenfalls eine verstärkte Zusammenarbeit im Rahmen von SOLIDAR vereinbart.
Text: www.samaritan.info Fotonachweis: ASB/G.Graw